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01. 07. 2019 | Woodstock Revival mit Feuerwerk

Sinfonische Wiederauferstehung beim Sommerfest des Rheingau Musik Festival (Weltexpresso, Eva Mittmann)

Im Rahmen des Rheingau Musikfestivals am 29.Juni 2019, Schloss Johannisberg  - Kein Wölkchen am blitzblauen Himmel. Darunter tummeln sich hoch oben auf dem Johannisberg die vorwiegend Reichen und Schönen im „lukullischen Schlosshof“, um einer ganz speziellen Inszenierung einer einst legendären Hippie-Ära beizuwohnen, dem jetzt so titulierten „Sinfonic Woodstock“.

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Dem WDR-Funkhausorchester ist hier unter der Leitung von Wayne Marshall ein musikalisches Meisterwerk der Extraklasse gelungen, wie Ministerpräsident Volker Bouffier und Graf Ingelheim im Vorfeld ankündigen. Woodstock wird hier als sinfonische Dichtung zelebriert, in Erinnerung an den Höhepunkt der Bürgerbewegung, der Anti-Kriegsbewegung unter der für alle für den Abend empfohlenen Losung: „Genießen Sie den Blick zurück, aber natürlich mit dem Sinn nach vorne!“ Doch wahres Woodstock-Feeling will nicht so ganz aufkommen, während die Zuhörer allesamt artig auf unbequemen Plastikstühlen sitzen.
Und schon startet das Orchester mit dem Titel „Going up the country“, den P1090438
Sänger Rabih Lahoud gekonnt interpretiert und mit dem die Band Canned Heat vor 50 Jahren einst pünktlich um 19:30 Uhr das Festival auf dem Gelände von Max Yasgurs Farm eröffnet hatte. Gleich im Anschluss daran „Bad moon rising“ von „Creedance Clearwater Rivival, stimmlich in Szene gesetzt von Viviane Essing. Es folgt eine Hommage an Joni Mitchell mit P1090459
diesem Ausnahmetitel, der unvergesslich Schmetterlinge in die Luft zaubert: „Woodstock“. So schwingt es in uns nach: „We are stardust, we are golden...“. Auch wenn Joni stattdessen auf ihrer Hompage ganz cool schreibt: "I come from open prairie...". Sie wird es sich sicher zeitlebens nicht verzeihen, aufgrund einer angedrohten Konventionalstrafe zwecks anderer Vertragsverpflichtung beim Festival, das sie so empathisch besingt, nicht dabei gewesen zu sein!
Tragik-komisch kommt der nun Anti-Kriegstitel „I feel like I'm fixin to die rag“ von Country-Joe-McDonalds daher. Hier mutet das Arrangement der Orchesterversion an wie die Filmmusik zu den frühen Charlie-Chaplin-Filmen. Last but not least der Guitar-Hero Jimmy Hendrix, der „die Linkshändergitarre zum Zauberstab machte“. Insbesondere bei seiner Interpretation der Britischen Nationalhymne, P1090436wie Moderator und Matador der Stunde Malte Arkona im perfekten Hippie-Outfit erläutert: Ein Jammer – so heißt es - dass die Wirkung seiner virtuosen Kriegsversion der Nationalhymne ausblieb: Es waren nämlich zum Zeitpunkt des Auftritts von Jimmy nur noch 25.000 Besucher von den anfänglich 400.000 anwesend. Jammerschade.
Dennoch: Ein weniger bombastisch orchestrales Arrangement zum Titel „Hey Joe“ von Jimmy Hendrix hätte dem jetzigen Konzert gutgetan. Nach weiteren Titeln von Bob Dylan, Peter, Paul & Mary und Sly & the Family Stone schleicht sich nun im zarten pizzicato der Streichinstrumente „We shall overcome“ von Joan Baez unter die Haut. Sehr gelungen interpretiert!

P1090450Zum guten Schluss noch die Orchesterversion von „Freedom“, einst vorgetragen von Ritchie Heavens. Für immer wird es mir ein Rätsel bleiben, wie aus diesem One-Chord-Song eine filigrane Orchesterversion werden konnte. Im Anschluss an eine kleine Verschnaufpause im lukullischen Garten (der seinem Namen alle Ehre macht) zum guten Schluss noch das fulminante Feuerwerk: Gigantisch exzeptionell – weil tatsächlich synchron zur eingespielten Musik: "Also sprach Zarathustra" von Richard Strauß gefolgt von Richard Wagners "Walkürenritt.“ In fast vollkommener Übereinstimmung zur Musik in Szene gesetzt.
Schlicht genial.
Fotos:
©: Eva Mittmann

14. 06. 2019 | SWR2 Interview (Magdalene Melcher)
Grenzgänger zwischen Orient und Okzident

Der libanesische Sänger Rabih Lahoud ist mit der westlichen Musiktradition genauso vertraut wie mit der Musikkultur seiner arabischen Heimat. Mit seiner Kunst möchte er für die Ambivalenzen zwischen Orient und Okzident sensibilisieren. Magdalene Melchers hat ihn getroffen. LINK

Termine

2019

22. 11. 2019 | Konzert Masaa | Prag | Jazzdock

23. 11. 2019 | Konzert Masaa | Dresden | Jazzclub Tonne INFO

28. 11. 2019 | Konzert Masaa | Duisburg | Kulturzentrum Tempel

29. 11. 2019 | Konzert Masaa | Bielefeld | Welthaus

 

 

 

jetzt schon anmelden:

30. 11. + 01. 12. 2019 | Flow Workshop | Hamburg|
https://www.cvt-intensiv.de/flow-the-deep-now/


Masaa

Masaa beim St. Wendeler Jazz-Festival (18.09.2019)

SR Fernsehen "Wir im Saarland - Kultur"


18. 09. 2019
Saarbrücker Zeitung

WND Jazz : Abendland und Morgenland im Einklang

 

 

Vorabkonzert des Internationalen Musikfestivals WND Jazz: Die Band Masaa trat im Kurhaus Harschberg auf.

 

Von Lukas Groß (Photo: B&K/Bonenberger)

 

„Sie werden vor dem Problem stehen, zu erklären, was das hier heute war“, prophezeit Demian Kappenstein, Schlagzeuger der Band Masaa, gegen Ende des Konzertes, dem Publikum. Und in der Tat ist es nicht einfach, jemandem, der nicht selbst dabei war, das Musikevent zu beschreiben, das am Samstagabend im St. Wendeler Kurhaus Harschberg über die Konzertbühne ging. Konventionen suchte man weitgehend vergeblich – der Abend gestaltete sich erfrischend anders, weit vom Mainstream entfernt. Darauf hatte Organisator Ernst Urmetzer, Chef des Jazz-Förderkreises (JFK) St. Wendel, nach eigener Aussage großen Wert gelegt.

Den ganzen Bericht gibt es HIER

 


Neues Masaa-Video

Lullaby for Jasu

"Draußen sind die Sterne rot und hier drin schläft meine verängstigte Tochter.
Der Donner ist laut. Er kommt und nimmt uns den Schlaf. Er weckt den Tod.
Er klaut mir meine Tochter und meinen Sohn.
Aber von meiner Stimme umhüllt, schlafen sie weiter.
In meiner Stimme hören sie die Stille.
Kein Donner. Kein Krieg.
Nur Frieden.
Schlaft."

نجوم الدنيي
برا حمرا
جوا خايفي بنتي
صوتو عالي الرعد الجايي
ياخد نوم يوعي الموت
يسرق مني بنتي وابني
بصوتي نامو ولادي
بصوتي سامعين رواء
ولا رعد ولا حرب
بس سلام نام

mit Reentko Dirks, Rabih Lahoud, Demian Kappenstein, Marcus Rust,
Dank an: Thomas Loos (Video), Andreas Lammel (Aufnahme & mastering) und Popschutz Studio für die Unterstützung, die großartige Location und die gute Stimmung.


12. 11. 2018

Endlich ist es da! Masaa hat ein neues Video: HAKIM!

mit Reentko Dirks (Doppelhalsgitarre),
Rabih Lahoud (Gesang),
Marcus Rust (Flügelhorn) und
Demian Kappenstein (Schlagzeug).

 

Aufnahme und Mix: Andreas Lammel,
Video: Thomas Loos und

Schnitt: Marcus Rust

"Hakim" beschreibt die innere Weisheit in jedem einzelnen Menschen.

Diese versteckte Weisheit in sich zu entdecken und bei den Anderen hervorzulocken, ist eine große und wichtige Aufgabe heute.

Für mich ist diese Aufgabe ein großes Bedürfnis und ich hoffe, dass dieses Bedürfnis hoch ansteckend ist.

Deshalb singe ich.

 

"Hakim"

Zäune schützen Menschen.
Menschen schützen Zäune.

Wir alle sitzen hinter einem Zaun.
Ein Zaun schützt einen Zaun.

Da kommt ein Mensch.
Er kommt, um Menschen zu berühren.

"Menschen transformieren!"

Das habe ich gehört.

"Eure Zäune sind nichts als klares kaltes Wasser.
Sie sind das Licht und sie sind die Schatten.
Sie sind beides, wenn die Sonne tanzt."


 Natra (recorded at Traumton studios Berlin in august 2016 by Martin Offik)
She is sleeping,
the tenderness is sleeping. Barefoot, she dances the time. She holds my hand and waits.

Sie schläft,
die Geborgenheit schläft. Barfuß tanzt sie die Zeit.
Sie hält meine Hand und wartet.

Elle dort,
La tendresse dort.
Les pieds nus, elle dance le temps. Elle tient ma main et attend.


Das neue Album

 

Interview dazu mit Rabih Lahoud in www.greenbeltofsound.de oder unter "Presse"      

 

 

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